KI in der Logistik bei der Ticket-Priorisierung
Tickets werden nach Dringlichkeit, Vertrag und Warenart sortiert. Bei Eskalationen entscheidet ein Mensch, bevor etwas nach außen geht.
BeispielMusterfall, keine Kundenreferenz. Alle Zahlen beruhen auf frei gewählten Modellannahmen.
ModellrechnungBearbeitungszeit je Ticket
Stunden/Monat
36 Stunden weniger je Monat
Aufwand je Monat9.960 € → 6.972 €
Heutevon Hand
Gesichtet nach Eingangsreihenfolge
- Lieferstörungen
- Reklamationen
- Nachfragen
Dringende Fälle gehen in der Menge unter, Eskalationen fallen erst spät auf.
120 Stunden/MonatBearbeitungszeit je Ticket, heute · Modellannahme
Ausgangslage
Wo es heute hakt.
Ein Logistikbetrieb erhält täglich eine hohe Zahl an Tickets zu Lieferstörungen, Reklamationen und Nachfragen, die manuell gesichtet und priorisiert werden müssen. Dringende Fälle, etwa eine drohende Vertragsstrafe oder ein verderblicher Warentyp, gehen dabei leicht in der Menge unter, wenn die Priorisierung ausschließlich nach Eingangsreihenfolge erfolgt. Das Ergebnis sind schwankende Reaktionszeiten und Eskalationen, die erst spät auffallen.
Dieser Fall ist ein Musterfall und keine Referenz eines konkreten Kunden. Alle Zahlen beruhen auf frei gewählten, konservativen Modellannahmen, nicht auf einer gemessenen Kundenbeziehung.
So läuft der Fall.
Eingehende Tickets werden automatisiert klassifiziert und nach vereinbarten Kriterien wie Dringlichkeit, Vertragsbindung und Warenart priorisiert, ein Vorschlag für die Reihenfolge und die zuständige Stelle wird erstellt. Bei allen Fällen, die eine Eskalation auslösen würden, entscheidet weiterhin eine benannte Person mit Blick auf die vorgeschlagene Einstufung und die zugrunde liegenden Angaben, bevor eine externe Kommunikation oder eine Änderung im Transportmanagementsystem erfolgt. Die automatisierte Klassifikation ersetzt damit nicht die Entscheidung bei Eskalationen, sondern sortiert vor und macht die Dringlichkeit sichtbar, bevor ein Mensch entscheidet.
Nach Eingang
Nach Dringlichkeit sortiert
- Nachfrage
- Reklamation
- Lieferstörungverderbliche Ware
- Lieferstörungdrohende Vertragsstrafe
- Lieferstörungdrohende Vertragsstrafe Vertragsbindung Eskalation · Mensch entscheidet
- Lieferstörungverderbliche Ware Warenart Eskalation · Mensch entscheidet
- Reklamation Dringlichkeit
- Nachfrage
Zu jedem Ticket schlägt das System Reihenfolge und zuständige Stelle vor. Externe Kommunikation und Änderungen im Transportmanagementsystem erst nach der Entscheidung.
Freigabe
Was der Mensch freigibt.
Bei jedem Fall, der eine Eskalation auslösen würde, entscheidet eine benannte Person, bevor eine externe Kommunikation oder eine Änderung im Transportmanagementsystem erfolgt.
Welche Systeme angebunden werden
Tickets kommen typischerweise per M365 Mail oder Gmail oder als CSV oder Excel; ein Webhook kann das Transportmanagementsystem ansprechen. Andere Anbindungen sind Sonderintegrationen und werden separat geschätzt.
Modellwerte vorher und nachher.
| Kennzahl | Vorher | Nachher | Quelle |
|---|---|---|---|
| Bearbeitungszeit je Ticket (Musterfall) | 120 Stunden/Monat | 84 Stunden/Monat | Musterfall, konservative Annahme; Automatisierungsgrad 30 % |
| Aufwand je Monat (Musterfall) | 9.960 € | 6.972 € | Musterfall, konservative Annahme |
Die Rechnung
Bei einer Modellannahme von 900 Tickets im Monat, 8 Minuten Bearbeitungszeit je Ticket, einem internen Stundensatz von 38 Euro, einer Fehlerquote von 10 Prozent und Kosten von 60 Euro je Fehler ergeben sich rechnerisch 120 Bearbeitungsstunden und 9.960 Euro Aufwand im Monat ohne Automatisierung. Mit einem konservativ angenommenen Automatisierungsgrad von 30 Prozent sinkt der rechnerische Aufwand auf 84 Stunden und 6.972 Euro, eine Ersparnis von 2.988 Euro im Monat. Diese Werte sind eine Modellrechnung mit frei gewählten Eingaben, keine Messung aus einem laufenden Projekt. Im tatsächlichen Pilot ersetzen gemessene Werte aus Baseline und Nachmessung diese Annahmen, wie in der Abnahme vorgesehen.
So lesen Sie die Beispielzahl
Die Zahlen in der Tabelle sind das Ergebnis dieser Rechnung: Vorgänge mal Bearbeitungszeit mal Stundensatz plus Fehlerkosten, davon der angenommene Automatisierungsgrad als Ersparnis. Mit eigenen Werten rechnen Sie im Nutzenrechner auf der Startseite. Wie die Freigabestelle organisiert wird, beschreibt der Beitrag Warum Freigabe durch Menschen kein Bremsklotz ist. Das Angebot dazu finden Sie unter Leistungen.
Weiterlesen
- LeistungPostfach und Dokumente
- ÜberblickLeistung: Einen Ablauf automatisieren (Automation Pilot)
- Weiterer MusterfallKI im Großhandel beim Bestelleingang
- Weiterer MusterfallAngebote im Handwerk mit KI vorbereiten
- Im BlogKI-Angebotserstellung im Handwerk: Welcher Weg passt?
- Im BlogHuman in the Loop: warum Freigabe kein Bremsklotz ist
Passt ein ähnlicher Ablauf zu Ihrem Betrieb? Besprechen Sie ihn in einem kostenlosen Erstgespräch.