Musterfall · Logistik

KI in der Logistik bei der Ticket-Priorisierung

Tickets werden nach Dringlichkeit, Vertrag und Warenart sortiert. Bei Eskalationen entscheidet ein Mensch, bevor etwas nach außen geht.

BeispielMusterfall, keine Kundenreferenz. Alle Zahlen beruhen auf frei gewählten Modellannahmen.

ModellrechnungBearbeitungszeit je Ticket

Vorher120
Nachher84

Stunden/Monat

36 Stunden weniger je Monat

Aufwand je Monat9.960 € → 6.972 €

Musterfall, konservative Annahme; Automatisierungsgrad 30 %. Keine Messung aus einem Kundenprojekt.
Branche
Logistik
Anonymisierungsstufe
Anonym
Angebot
Automation Pilot
Passende Leistung
Postfach und Dokumente

Heutevon Hand

Gesichtet nach Eingangsreihenfolge

  • Lieferstörungen
  • Reklamationen
  • Nachfragen

Dringende Fälle gehen in der Menge unter, Eskalationen fallen erst spät auf.

120 Stunden/MonatBearbeitungszeit je Ticket, heute · Modellannahme

Aus der Ausgangslage des Musterfalls, keine Kundendaten

Ausgangslage

Wo es heute hakt.

Ein Logistikbetrieb erhält täglich eine hohe Zahl an Tickets zu Lieferstörungen, Reklamationen und Nachfragen, die manuell gesichtet und priorisiert werden müssen. Dringende Fälle, etwa eine drohende Vertragsstrafe oder ein verderblicher Warentyp, gehen dabei leicht in der Menge unter, wenn die Priorisierung ausschließlich nach Eingangsreihenfolge erfolgt. Das Ergebnis sind schwankende Reaktionszeiten und Eskalationen, die erst spät auffallen.

Dieser Fall ist ein Musterfall und keine Referenz eines konkreten Kunden. Alle Zahlen beruhen auf frei gewählten, konservativen Modellannahmen, nicht auf einer gemessenen Kundenbeziehung.

So läuft der Fall.

Eingehende Tickets werden automatisiert klassifiziert und nach vereinbarten Kriterien wie Dringlichkeit, Vertragsbindung und Warenart priorisiert, ein Vorschlag für die Reihenfolge und die zuständige Stelle wird erstellt. Bei allen Fällen, die eine Eskalation auslösen würden, entscheidet weiterhin eine benannte Person mit Blick auf die vorgeschlagene Einstufung und die zugrunde liegenden Angaben, bevor eine externe Kommunikation oder eine Änderung im Transportmanagementsystem erfolgt. Die automatisierte Klassifikation ersetzt damit nicht die Entscheidung bei Eskalationen, sondern sortiert vor und macht die Dringlichkeit sichtbar, bevor ein Mensch entscheidet.

Nach Eingang

Nach Dringlichkeit sortiert

  1. Lieferstörungdrohende Vertragsstrafe Vertragsbindung Eskalation · Mensch entscheidet
  2. Lieferstörungverderbliche Ware Warenart Eskalation · Mensch entscheidet
  3. Reklamation Dringlichkeit
  4. Nachfrage

Zu jedem Ticket schlägt das System Reihenfolge und zuständige Stelle vor. Externe Kommunikation und Änderungen im Transportmanagementsystem erst nach der Entscheidung.

Schematische Darstellung des Musterfalls, keine Kundendaten

Freigabe

Was der Mensch freigibt.

Bei jedem Fall, der eine Eskalation auslösen würde, entscheidet eine benannte Person, bevor eine externe Kommunikation oder eine Änderung im Transportmanagementsystem erfolgt.

Welche Systeme angebunden werden

Tickets kommen typischerweise per M365 Mail oder Gmail oder als CSV oder Excel; ein Webhook kann das Transportmanagementsystem ansprechen. Andere Anbindungen sind Sonderintegrationen und werden separat geschätzt.

Modellwerte vorher und nachher.

KennzahlVorherNachherQuelle
Bearbeitungszeit je Ticket (Musterfall) 120 Stunden/Monat 84 Stunden/Monat Musterfall, konservative Annahme; Automatisierungsgrad 30 %
Aufwand je Monat (Musterfall) 9.960 € 6.972 € Musterfall, konservative Annahme

Die Rechnung

Bei einer Modellannahme von 900 Tickets im Monat, 8 Minuten Bearbeitungszeit je Ticket, einem internen Stundensatz von 38 Euro, einer Fehlerquote von 10 Prozent und Kosten von 60 Euro je Fehler ergeben sich rechnerisch 120 Bearbeitungsstunden und 9.960 Euro Aufwand im Monat ohne Automatisierung. Mit einem konservativ angenommenen Automatisierungsgrad von 30 Prozent sinkt der rechnerische Aufwand auf 84 Stunden und 6.972 Euro, eine Ersparnis von 2.988 Euro im Monat. Diese Werte sind eine Modellrechnung mit frei gewählten Eingaben, keine Messung aus einem laufenden Projekt. Im tatsächlichen Pilot ersetzen gemessene Werte aus Baseline und Nachmessung diese Annahmen, wie in der Abnahme vorgesehen.

So lesen Sie die Beispielzahl

Die Zahlen in der Tabelle sind das Ergebnis dieser Rechnung: Vorgänge mal Bearbeitungszeit mal Stundensatz plus Fehlerkosten, davon der angenommene Automatisierungsgrad als Ersparnis. Mit eigenen Werten rechnen Sie im Nutzenrechner auf der Startseite. Wie die Freigabestelle organisiert wird, beschreibt der Beitrag Warum Freigabe durch Menschen kein Bremsklotz ist. Das Angebot dazu finden Sie unter Leistungen.